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eGov Awards 2012: drei Nominierungen für das LSS 2012-11-26

Diese Woche wurden die Bewerber  für die eGov Awards 201 bekanntgemacht. Das LSS wurde für drei Projekte nominiert : die e-Box für Bürger, Dolsis und User Management.

Die e-Box für Bürger

In Zusammenarbeit mit der ZDSS (Zentrale Datenbank der Sozialen Sicherheit) hat das LSS die e-Box für Bürger entwickelt. Die e-Box ist ein persönlicher, zentralisierter, gesicherter und elektronischer Briefkasten, in dem alle Dokumente, welche die teilnehmenden Einrichtungen den Bürgern übermitteln, zusammengebracht werden.
Dieser Online-Dienst sammelt die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern und beschränkt dadurch die Zahl der Papierdokumente.
Die e-Box ist in der Kategorie ‘Bestes Projekt’ und ‘Zusammenarbeit’ nominiert.

Dolsis

In der Kategorie ‘Rentabilität’ ist das LSS – erneut in Zusammenarbeit mit der ZDSS  – für das Projekt Dolsis nominiert.
Dolsis ist eine Applikation, die öffentlichen Behörden den direkten Zugriff  auf die Daten des LSS erteilt. Sie ermöglicht nicht nur eine behördliche Vereinfachung  sondern trägt außerdem dazu bei, Betrugsfälle schneller aufzuspüren. Die Applikation Dolsis bietet die Möglichkeit, die Ermittlung verschiedenartiger Betrugsformen zu verbessern. Bis jetzt waren die Daten, worüber das LSS verfügt, für bestimmte Einrichtungen das fehlende Puzzlestück bei der Anfertigung von Betrugsakten. Indem die eigenen Daten und diejenigen des LSS zusammengebracht werden, werden den öffentlichen Einrichtungen neue kräftige Waffen bei der Betrugsbekämpfung in die Hände gegeben.
Dolsis ist den öffentlichen Diensten aller Ebenen – also auch den Regional – und Lokalbehörden – zugänglich.  Der Zugang  zu den Daten unterliegt den strengsten Sicherheitsvorschriften.

GIAM

In der Kategorie ‘Innovation’ wurde das LSS zusammen mit dem Mitinitiator Fedict für das GIAM – integriertes Identity und Access Management - nominiert.
GIAM erteilt Unternehmen die Möglichkeit, künftig selber elektronisch anzugeben,  wer zu welchen Handlungen ermächtigt ist. Dank der Zusammenarbeit zwischen dem LSS und Fedict wird das GIAM schrittweise für alle neuen Anwendungen der sozialen Sicherheit und der Föderalbehörde verallgemeinert  aber Regionalagenturen können sich auch der Initiative anschließen.
Für die Unternehmen bietet das GIAM die Benutzerfreundlichkeit und die Sicherheit eines zentralen Verwaltungssystems für die Identifikation, die Authentikation und die Verwaltung von Zugriffsrechten. Wenn die Rolle von jemandem geändert wird oder dieser aus dem Unternehmen ausscheidet, wird es sehr einfach, um seine oder ihre Zugriffsrechte anzupassen.
Für die Behörden bietet die Verwendung einer zentralen generischen Plattform den Vorteil der Einförmigkeit. Überdies wird durch das GIAM vermieden, dass mehrere öffentliche Dienste in einer besonders gleichartigen Technologie investieren müssen. Mithilfe der Standardisierung und der Wiederverwendung trägt das GIAM so zu einer Kosteneinsparung etlicher Millionen Euro bei.

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