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Das Landesamt für Soziale Sicherheit (LSS) untersucht die Nutzung ihres Website.

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LSS launcht ichwilleinstellen.be: das Handbuch für startende Arbeitgeber 2019-05-02

Heute launcht das Landesamt für Soziale Sicherheit (LSS) seine neue Website ichwilleinstellen.be. Dieses neue Projekt soll Unternehmer, die Arbeitgeber werden wollen, bei der Entscheidung unterstützen.

Gesamtüberblick

Unternehmer stellen sich oft Frage über die Arbeitgeberschaft. Es ist aber nicht leicht, von allen Arbeitgeberverpflichtungen einen klaren Überblick zu bekommen.  Die Informationen sind nämlich auf eine Reihe von Websites und Informationsquellen verteilt.  ichwilleinstellen.be bietet Unternehmern jetzt einen kompletten und zuverlässigen Überblick über alle Informationen, die sie brauchen, um Arbeitgeber zu werden. Verträge, Versicherungen, soziale Verpflichtungen,... Es kommt alles an die Reihe. Dank einer praktischen Checkliste verliert der Unternehmer keinen einzigen Aspekt aus dem Auge.

„Es ist wichtig, dass  Unternehmer, die jemanden beschäftigen wollen, von Anfang an wissen, worauf sie sich einlassen.“, sagt Koen Snyders, Generalverwalter des LSS. „Welche Fragen sollen sie sich stellen? Welche Folgen haben Ihre Entscheidungen? Ein informierter Arbeitgeber gerät weniger schnell in Probleme. Das kommt nicht nur ihm, sondern auch der sozialen Sicherheit zugute.“

Kosten einschätzen

Selbstverständlich fragt sich ein Unternehmer vor allem, wie viel ein Arbeitnehmer kostet. Diese Frage nimmt auf ichwilleinstellen.be also auch eine zentrale Stelle ein.  So finden Unternehmer auf der neuen Website Arbeitnehmerprofile, die für ihren Sektor typisch sind. An jedem Profil hängt ein Preisschild, das nicht nur die gesamten Lohnkosten, sondern auch die verschiedenen Kostenfaktoren des Gesamtbetrags zeigt. Dabei werden neben den Löhnen und Sozialbeiträgen auch die anderen Kosten, z. B. Versicherungen, in Betracht gezogen.  Eventuelle Ermäßigungen werden auch erwähnt.

Die Profile betreffen jedoch nicht nur die Kosten.  Bei der Wahl eines Arbeitnehmers spielen andere Elemente auch noch eine Rolle. Ein Jobstudent z. B. kann finanziell zwar sehr vorteilhaft sein, er kann jedoch nur für eine begrenzte Dauer eingesetzt werden. Die Profile nennen  daher auch die anderen, nichtfinanziellen, Vor- und Nachteile.  „Wir wollen, dass Unternehmer sofort Zugang haben zu allen Informationen, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können.“, sagt Koen Snyders.

Zusätzliche Unterstützung für Unternehmer
Mit seiner neuen Website ichwilleinstellen.be will das LSS Unternehmer high level coachen. Das LSS kann aber keine kundenspezifischen Dienstleistungen erbringen. „Dafür können Unternehmer sich an die verschiedenen spezialisierten Dienstleister wenden.“, sagt Koen Snyders. „In vielen Fällen ist der Buchhalter oder die Bank die erste Anlaufstelle. Jedoch haben auch Sozialdienstleister und Berufsverbände ein spezifisches Angebot für startende Arbeitgeber. Wir betrachten sie als unsere Partner, die für ein erfolgreiches Unternehmen eine bedeutende Rolle spielen können.“

Dashboard mit eigenen Daten

Ein Unternehmer, der sich (mit itsme of mit seiner eID) anmeldet, erhält Zugang zu einem persönlichen Dashboard, das ihm einen Einblick in seine eigenen Daten bietet.  So kann er z. B. die Basisinformationen seines Unternehmens und die Anzahl seiner Arbeitnehmer nachschlagen.  Auch die e-Box, der elektronische Briefkasten für seine Kontakte mit den Behörden, hat im Dashboard einen eigenen Platz bekommen.

Das Dashboard ändert alles. Zum ersten Mal bekommt ein Unternehmer einen Überblick über (einen Teil) seine(r) LSS-Daten.  „Obwohl das Dashboard im Moment noch in den Kinderschuhen steckt, ist es unser Ziel, das Informationsangebot später noch zu erweitern.“, sagt Koen Snyders. „Auf lange Sicht soll das Dashboard die gesamte LSS-Situation eines Unternehmens darstellen.  Der Arbeitgeber soll eine Antwort bekommen auf Fragen wie: ‚Erfülle ich meine LSS-Verpflichtungen?‘ und ‚Sind all meine LSS-Rechnungen bezahlt worden?‘ Im Einvernehmen mit den Arbeitgeberverbänden und Sozialdienstleistern werden wir die Bedürfnisse weiterhin erfassen, damit das Dashboard diesen Schritt für Schritt  immer besser gerecht wird.“

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