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LSS-Jahresbericht 2018 veröffentlicht 2019-07-19

Das Landesamt für Soziale Sicherheit (LSS) hat heute seinen Jahresbericht für das Jahr 2018 veröffentlicht.

Kennzahlen

In einigen wenigen Kennzahlen sah das Jahr 2018 für das LSS aus wie folgt:

  • Im Laufe des ganzen Jahres gingen 39 Millionen Dimona-Meldungen ein.
  • Pro Quartal wurden 244.000 Quartalmeldungen eingereicht.
  • Die Meldungen bezogen sich auf 252.000 Arbeitgeber und 4 Millionen Arbeitnehmer im öffentlichen und privaten Sektor.
  • Das LSS hat für 60,9 Milliarden Euro Sozialbeiträge eingezogen.
  • 97 % der Beiträge wurden am gesetzlichen Fälligkeitstag eingezogen.

Darüber hinaus stand das Jahr 2018 beim LSS im Zeichen einiger auffälliger Projekte.

Umzug und Renovierung

2018 war das Jahr, in dem die Renovierung des Hauptgebäudes in Brüssel in die Endphase ging. Diese Operation lief schon seit 2016. Alle Dienste des LSS konnten 2018 wieder in dass LSS-Gebäude beim Hauptbahnhof Bruxelles-Midi in Brüssel einziehen. Das Betriebsrestaurant, der Kaffeebar und der Sportraum öffneten Anfang 2019 ihre Türen.

Kleine Nebentätigkeiten

Seit Juli 2018 darf jeder, der in seiner Freizeit gegen Entgelt Nebentätigkeiten ausübt, pro Kalenderjahr bis zu 6.000 Euro dazuverdienen, ohne Steuern oder Sozialbeiträge zahlen zu müssen. Das LSS hat den Onlinedienst Nebentätigkeiten entwickelt, womit man Nebentätigkeiten melden muss.

Ende 2018 hatte das LSS mehr als 11.000 Meldungen erhalten, worunter 9.500 für Vereinsarbeit und ungefähr 1.900 für Dienstleistungen von BürgerIn zu BürgerIn.

ichwilleinstellen.be

Im Jahr 2018 wurde besonderes Augenmerk gelegt auf die Vorbereitung der Website ichwilleinstellen.be, die am 1. Mai 2019 lanciert wurde. Ichwilleinstellen.be bietet Unternehmern einen kompletten und zuverlässigen Überblick mit allen Informationen, die man braucht, um Arbeitgeber zu werden.  So bekommen sie zum Beispiel eine gute Vorstellung davon, wie viel es kostet, einen Arbeitnehmer einzustellen. 

Ein Unternehmer, der sich auf der Website (über Itsme of mit der eID) anmeldet, erhält Zugang zu einem persönlichen Dashboard. An dieser Stelle sieht er persönliche Daten wie die Basisinformationen seines Unternehmens und dessen Arbeitnehmer.  Auch die e-Box, der elektronische Briefkasten für seine Kontakte mit den Behörden, hat im Dashboard einen eigenen Platz bekommen.  

Künstliche Intelligenz?

2018 war das Jahr, in dem das LSS seine ersten Schritte in die wunderliche Welt der künstlichen Intelligenz setzte.  Es wurde u.a. mit einem Empfangsroboter, einem Chatbot und Robotic Process Automation (RPA) experimentiert.

Um seine eigenen Arbeitnehmer für technologische Innovation zu sensibilisieren, hat das LSS auch ein eigenes Innovationsnetzwerk erstellt.  Es fanden mehrere Workshops statt, in denen Vertreter aller Direktionen erfuhren, was mit künstlicher Intelligenz alles möglich ist und was nicht.  Daneben lernten sie die Methode des "Design Thinking", um Probleme zu analysieren und zu lösen.  Mit diesen Kenntnissen im Hinterkopf können die Mitglieder des Netzwerks in Zukunft neue Möglichkeiten technologischer Innovation in ihrer Direktion schneller aufspüren. 

Mehr Informationen

www.rzsjaarverslag.be 

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